Heiraten im Skigebiet
geschrieben von admin (21. Dezember 2010)

Eine Hochzeit ganz in Weiß – das ist in vielen Skigebieten Deutschlands garantiert. Gemeint ist dann natürlich nicht nur das Brautkleid. Die gesamte Landschaft trägt hier ein festliches weißes Kleid. Besonders beliebt für solch eine Schneehochzeit sind die kleinen Kapellen und Kirchen, die einem überall in den verträumten Dörfern oder am Wegesrand begegnen. Und was gibt es Romantischeres, als die verschneiten Wege zum Altar in einem Pferdeschlitten zurückzulegen. Also am besten mit dem Brautkleid und dem Anzug auch gleich den einen dicken Wintermantel bestellen.

Oder man organisiert eine richtige Berghochzeit. In vielen Bergstationen der Skigebiete ist genügend Platz für eine kleine Hochzeitsgesellschaft und alles was für eine Hochzeit und anschließende Feier benötigt wird, kann mit der Seilbahn hinauf transportiert werden. Vor allem bei Wintersportlern ist die Hochzeit auf dem Gipfel mit anschließender Talfahrt ins Glück zu einem beliebten Hochzeitszeremoniell geworden. Um an solch einem Tag mal die ganze Piste für sich allein zu haben, muss man zwar schon ein wenig tiefer in die Tasche greifen, doch das ist es wert. Die einzigen beiden Spuren im Schnee, die sich miteinander verschlingen, umkreisen und später zu einer einzigen werden, haben fast noch stärkeren symbolischen Charakter als die Trauringe. Mal kreuzen sich die Linien, mal gehen sie weiter auseinander – so wie die Meinungen in einer Ehe. Und passt man nicht auf, kann man auch mal kräftig zusammenstoßen. Deshalb kann man das Skifahren durchaus mit dem Heiraten vergleichen.

Da bietet sich natürlich an, auch gleich die Flitterwochen im Skigebiet zu verbringen. Da über die Feiertage und in den Winterferien natürlich Hochbetrieb herrscht, ist es günstiger seine Hochzeit und auch die Flitterwochen in den weniger frequentierten Januartagen zu planen. Dann hat man meist mehr Platz und Ruhe, um die Talfahrt ins Glück so oft wie möglich zu genießen.


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